OTTO FÜHRER Produkte

Geschichte

ca. 1890

ca. 1890

Villa Otto Führer | ca. 1905

Villa Otto Führer | ca. 1905

Briefkopf | ca. 1920

Briefkopf | ca. 1920

Lagerreste | 1944

Lagerreste | 1944

LKW-Zug | 1951

LKW-Zug | 1951

LKW-Zug | 1954

LKW-Zug | 1954

Einfahrt | 1955

Einfahrt | 1955

Lagerbetrieb | 1956

Lagerbetrieb | 1956

Anbau | 1965

Anbau | 1965

Einfahrt | 1970

Einfahrt | 1970

Anbau | 1972

Anbau | 1972

Anbau | 1973

Anbau | 1973

Einfahrt | 1977

Einfahrt | 1977

Einfahrt | 1999

Einfahrt | 1999

Lager | 2000

Lager | 2000

Gebäude | 2000

Gebäude | 2000

Säge | 2009

Säge | 2009

Otto Führer gründete unser Unternehmen im Jahr 1874, nach Überlieferungen in der Waschküche des altbergischen Schieferhauses Schüttendelle 18. Die Familie Führer soll dort seit mindestens 1708 wohnen und eine Wirtschaft und Schuhmacherei betreiben. Das erste Handelsprodukt des neu gegründeten Stahlhandels soll Bohrwindendraht gewesen sein. Die Auslieferung erfolgte angeblich mit einem Bollerwagen. Der Import von Stahl aus Schweden und der landesweite Vertrieb ermöglichen einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Bereits wenige Jahre später wird auf dem Nachbargrundstück Schüttendelle 12 ein für damalige Verhältnisse modernes Stehlager auf ca. 1.000 m² Fläche errichtet. Die Auslieferung erfolgt mit schweren Pferde-Fuhrwerken.

Der erste Weltkrieg unterbricht diese Entwicklung. 1920 stirbt der Firmengründer unverheiratet ohne Kinder. Die Familie Julius Engels und einige andere Verwandte erben als Erbengemeinschaft das Unternehmen. Julius Engels, Konditormeister in Remscheid-Vieringhausen, setzt seinen Sohn Herbert Engels als Geschäftsführer ein, die Miterben werden im Laufe der Jahrzehnte ausbezahlt. Im Jahr 1935 kann ein weiteres Nachbargrundstück erworben werden und eine neue Halle gebaut werden, das Unternehmen expandiert.

Der zweite Weltkrieg führt zur fast völligen Zerstörung im Jahr 1943.

Nach 1945 beginnt der Wiederaufbau von Gebäuden und Geschäft durch den derzeitigen Alleininhaber Herbert Engels und dessen Sohn Hans Herbert Engels. Die Ankäufe von größeren Nachbargrundstücken ermöglichen die dauerhafte Expansion, den Ausbau der Hallenflächen und die Erweiterung in Bearbeitungsmöglichkeiten durch Scheren und Sägen. Das Kerngeschäft verlagert sich auf den regionalen Vertrieb von Stahl und Metallen, siehe auch "Produkte". Nach dem Tod von Herbert Engels 1972 geht das Unternehmen auf seinen Sohn Hans Herbert Engels und nach seinem Tod 1997 auf wiederum dessen Sohn Jochen Engels als sechste Generation über. 2012 tritt dessen Sohn Jan Engels ins Unternehmen ein.